Freitag, 24. Februar 2023

Eislöwen setzen Serie fort

Was für ein Ende in Kaufbeuren! Jaa! Unglaublich. In praktisch letzter Sekunde haben sich unsere Eislöwen den dritten 4:3-Sieg in Folge gesichert und diesmal gar alle Punkte eingeheimst. Zugegeben, lange 50 Minuten sah es nicht unbedingt danach aus, doch am Ende trumpfen unsere Cracks auf und nehmen alle Punkte aus Kaufbeuren mit. Doch der Reihe nach: Die Eislöwen starteten nach Maß. Adam Kiedewicz unterstrich einmal mehr seine aufsteigende Form und schloss schon nach 86 Sekunden zur 1:0-Führung ab. Im weiteren Verlauf verdienen sich unsere Cracks die Führung und nehmen diese in den zweiten Abschnitt mit. Hier sind nun aber die Gastgeber mehr am Drücker und setzen Wirkungstreffer. Die 2:1-Führung nach Doppelpack von Lammers ist demzufolge nicht unverdient. Ärgerlich: Kurz vor dem Ausgleich hatten unsere Mannen das 2:0 auf der Kelle. Im Schlussabschnitt bissen sich die Eislöwen zunächst ihre Zähne an der stabilen Defensive der Gastgeber aus. Zehn Minuten vor dem Ende gelang dann aber doch in Überzahl der 2:2-Ausgleich. Wie schon in Weißwasser, traf Niklas Postel. Doch die Freude über das 2:2 sollte nicht lange anhalten. Praktisch im Gegenzug machten es die heimischen clever und Krauß stellte auf 3:2. Nun waren einmal mehr die Comeback-Qualitäten der Eislöwen gefragt. Drei Minuten vor dem Ende erzielte Tomas Andres das wichtige 3:3 und näherte die Hoffnung auf Punkte. Zuvor überstand selbst eine Unterzahl und konnte die letzten 26 Sekunden des Spiels selbst nochmal im Powerplay agieren. Und tatsächlich sollte es reichen: Sieben Sekunden vor dem Ende vollendete der Kapitän höchstpersönlich zum 4:3-Siegtreffer! Was für eine Leistung! Somit holten die Eislöwen drei ganz wichtige Punkte im Playoff-Rennen. Nun stehen nur noch drei Spiele auf dem Programm, von denen man zwei daheim bestreiten wird. Weiter, immer weiter Männer's! 

Die Statistik zum Spiel:

ESV Kaufbeuren - Dresdner Eislöwen 3:4 (0:1, 2:0, 1:3)

Torfolge: 0:1 Adam Kiedewicz (01:26), 1:1 John Lammers (33:00), 2:1 John Lammers (35:52), 2:2 Niklas Postel (50:46/PP1), 3:2 Johannes Krauß (51:45), 3:3 Tomas Andres (57:03), 3:4 Jordan Knackstedt (59:53/PP1)

Strafen: 8 / 4 Minuten

Zuschauer: 2.293 in der energie schwaben arena

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