Die ersten 20 Minuten ähnelten stark dem Anfangsdrittel gegen Bad Nauheim. Ein schnelles von Taktik geprägtes Spiel. Die ganz großen Chancen fehlten aber auf der einen wie auf der anderen Seite. So verwunderte es auch nicht, dass es torlos in die erste Drittelpause ging.
Auch im weiteren Spielverlauf kamen Taktik-Fanatiker auf ihre Kosten. Dresden entnervte die Gäste völlig. Ein genialer Moment reichte dann auf der anderen Seite aus um in Führung zu gehen. David Suvanto traf sehenswert zum 1:0. Mit diesem knappen Vorsprung ging es in den Schlussabschnitt.
Die Eislöwen machten es weiter geschickt. Kaufbeuren rannte an, aber die ein oder andere Chancen hatten auch unsere Cracks. So hätte Andres oder Porsberger durchaus auf 2:0 stellen können. So kam es wie es kommen musste. Die Gästen nahmen ihren Goalie vom Eis und drückten nochmals auf den Ausgleich. Während die Abwehr und Schwendener zuvor stets noch auf Höhe waren, sollte nun ein unsauberer Pass den Ausgleich einleiten. Joseph Lewis traf zum 1:1. Das hatte so kurz vor Spielende gesessen, sollte die Eislöwen an diesem Abend aber nicht umhauen.
In der Overtime sichert Tomas Andres mit einer klasse Einzelleistung und seinem Treffer zum 2:1 den wichtigen Zusatzpunkt sowie den zweiten Heimsieg in Folge.
Einzig über die Schiedsrichter muss man weiter diskutieren. Das vierte Heimspiel in Folge und wieder hagelte es fast ausnahmslos Strafen gegen unsere Eislöwen - einige davon durchaus fragwürdig. Naja, viel schlechter kann es ja nun kaum noch kommen.
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - ESV Kaufbeuren 2:1 (0:0, 1:0, 0:1 / 1:0) OT
Torfolge: 1:0 David Suvanto (32:36), 1:1 Joseph Lewis (58:26 / EA), 2:1 Tomas Andres (63:16)
Strafen: 6 / 2 Minuten
Zuschauer: 1.127 in der Eissporthalle Dresden

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