Irgendwie drückte in und rund um Spiel vier der Schuh. Nach dem Coup vom Freitag im Ellental mussten die Dresdner Eislöwen nun auf heimischen Eis geschlagen geben. Die Serie ist wieder auf Null gestellt. Der Sieger wird in maximal drei Spielen feststehen...
Schon ein Blick auf die Aufstellungen vor dem Spiel brachte in mir ein ungutes Gefühl zutage. Da stand plötzlich ein Harrison Reed im Line-up. Der Lette Sirokovs fand sich somit auf der Tribüne wieder. Nun, ich möchte nicht die Niederlage auf einen bestimmten Spieler schieben, aber die Frage warum der Trainer (nach einem siegreichen Spiel) die Aufstellung wechseln musste, sollte schon durchaus angebracht sein.
Trotz einer wiedermal tollen Choreografie hakte es heute und so eigentlich schon nach dem frühen Bietigheimer Tor zum 0:1 das Spiel gelaufen. Unsere Cracks bekamen nicht mehr den gewünschten Zugriff zum Spiel, erspielten sich kaum gefährliche Torchancen und mussten in der ersten Minute des Schlussdrittels gleich zwei Gegentreffer zum letztlich verdienten 0:4-Endstand hinnehmen.
Beste Genesungswünsche gehen an Tyler McNeely, der nach einem fairen Check minutenlang regungslos auf dem Eis liegen blieb. Das sah wirklich nicht gut aus. Letztlich wirkte unsere Mannschaft nach dieser Verletzung noch träger. Die Beine schienen schwer wie Blei zu sein. Und so geht dieses Spiel eben verloren.
Solche Spiele gibt es und es war ohnehin klar, dass Bietigheim nicht einfach so kampflos geschlagen geben würde. Die Serie steht wieder bei Null. Unsere Eislöwen müssen zu ihrem Spiel zurückfinden, unbedingt am Powerplay arbeiten und dann sieht auch das Ergebnis wieder freundlicher aus. Also Mund abputzen, nach vorn schauen und schon am Dienstag im Ellental wieder alles raushauen was geht!
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Bietigheim Steelers 0:4 (0:1, 0:1, 0:2)
Torfolge: 0:1 Marcus Sommerfeld (01:11), 0:2 Dennis Swinnen (39:05), 0:3 Frédérik Cabana (40:26), 0:4 Matt McKnight (40:58)
Strafen: 12 + 10 / 14 + 10 Minuten
Zuschauer: 3.561 in der Eissporthalle Dresden
Serienstand: Bietigheim Steelers - Dresdner Eislöwen 2:2

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