Der Jahreswechsel ist vollzogen, 2018 ist Geschichte und wir dürfen gespannt sein, was das Jahr 2019 für uns parat halten wird. Aus rein sportliches Sicht war das vergangene Jahr ein lausiges. Die schwachen Auftritte und Ergebnisse unserer Eislöwen aus der zweiten Phase der Hauptrunde der vergangenen Saison setzten sich auch zu Beginn der neuen Serie fort. Zwar hatte man im Dezember schon mal deutlich die Kurve bekommen, doch zeigt diese nach aktuell drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen wieder deutlich nach unten, zumal die Konkurrenz auf den Plätzen 11 bis 14 zuletzt auch wieder vermehrt punkten konnte. So haben unsere Eislöwen aktuell drei Punkte Vorsprung auf die rote Zone, aber eben auch schon ein Spiel mehr absolviert. Mit den Löwen Frankfurt wartet heute auswärts eine harte Nuss. Können unsere Cracks an die Leistung aus dem jüngsten Heimspiel gegen Frankfurt anknüpfen ist vielleicht etwas drin. Die Erwatungshaltung meinerseits ist heute allerdings eine andere. Wenn ich ehrlich bin, allzu große Hoffnungen stecken nicht in mir, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Seit jenem überzeugenden 6:3-Heimsieg gegen die Frankfurter am 21. Dezember gelang nur noch der 3:1-Sieg gegen Bad Tölz. Dazwischen setzte es gegen Bad Nauheim, Bietigheim und zuletzt WSW deutliche Niederlagen. So gilt es vor allem auch wieder in der Defensive kompakter zu spielen. Und die eigene Chancenverwertung muss ich eigentlich schon gar nicht mehr erwähnen. Die ist einfach eine Katastrophe und so wird es auch mit den Playoffs richtig schwer... doch heute geht es erstmal um drei Punkte in Frankfurt. Drücken wir die Daumen!
Übrigens, ich habe mir mal die Mühe gemacht und eine Jahrestabelle der DEL2 erstellt. Berücksichtigt sind hier alle ausgetragenen Punktspiele zwischen Januar und Dezember 2018. Nimmt man Riessersee und Deggendorf aus der Wertung, die jeweils nur "ein halbes Jahr" mitgespielt haben, belegen unsere Eislöwen den drittletzten Platz.


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