Freitag, 5. Oktober 2018

Trauriger Freitagabend

Erstes Derby in Dresden, welches immerhin erstmals mehr als 3.000 Fans in die Eishalle lockt. Ob die so schnell in den nächsten Wochen nochmal wieder kommen, darf man nach dem Endstand durchaus anzweifeln. 

Eigentlich machte das letzte Wochenende ja Mut und man frohlockte als überheblicher Eislöwen-Fan natürlich mit einem Heimsieg gegen die Ost-Thüringer. 

Und der wäre durchaus möglich gewesen und bis zur 54. Spielminute sogar in greifbarer Nähe. Dann aber kommt wieder diese komische unsichtbare Monster und killt unsere Mannschaft. Die Gäste müssen nicht viel tun und drehen das Spiel im Schlussdrittel zu einem knappen 4:3-Auswärtssieg. 

Eine Heimniederlage die schmerzt und unsere Eislöwen weiter im Tabellenkeller kleben lässt. Das Spiel unserer Mannschaft ist noch von zu vielen Unsicherheiten geprägt und eigentlich können nur Erfolgserlebnisse neues Selbstvertrauen und vor allem Vertrauen in sich selbst wachsen lassen. 

Man kann hin und her grübel, es drehen und wenden wie man möchte. Fakt ist, Punkte müssen her und wir müssen weiter bedingungslos hinter unser Mannschaft stehen. Beleidigungen gegen die eigenen Spieler gehen gar nicht. Keiner verliert freiwillig, keiner begeht Fehler freiwillig. Auch die Spieler und das Trainerteam sind nur Menschen. 

Also, rafft euch alle mal und denkt daran: In guten, wie schlechten Zeiten - Dresdner Eislöwen sind wir nur gemeinsam!

Die Statistik zum Spiel:

Dresdner Eislöwen - Eispiraten Crimmtischau 3:4 (0:1, 2:1, 1:2)

Torfolge: 0:1 Patrick Klöpper (04:09 / SH1), 1:1 Alexander Höller (26:25), 1:2 Carl Hudson (28:59), 2:2 Jordan Knackstedt (29:59), 3:2 Alexander Höller (47:31), 3:3 Rob Flick (53:40), 3:4 Patrick McNally (57:54)

Strafen: 6 / 16 Minuten + Penalty-Schuss

Zuschauer: 3.210 in der Eissporthalle Dresden

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