Auch das tapfere Schneiderlein schaffte nur sieben am Stück. Und so mussten sich die Foxes aus dem polnischen Randgebiet am heutigen Sonntag im wunderschönen Dresden geschlagen geben.
Ausverkaufte Halle, beste Stimmung und packende Szenen auf dem Eis - das Derby hielt alles, was man sich davon versprochen hatte und diesmal zum ersten Mal in dieser Saison auch mit dem besseren Ende für unsere Vereinsfarben.
Dabei hatten zunächst die Gäste Grund zur Ekstase. Svoboda und Palka schießen WSW scheinbar früh auf die Siegerstraße. Die beiden Gegentreffer waren wohl als Weckruf ausreichend. Unsere Cracks drehten auf. Erst stellte Kruminsch den Anschluss her, dann hämmert Steven Rupprich den Puck zum Ausgleich in die Maschen. Im Mitteldrittel sind unsere Eislöwen gleich on fire und schießen zwei Tore. Sacher und erneut Rupprich lassen auf den ersten Derbysieg gegen WSW frohlocken.
Emotionen und packende Szenen auf dem Eis, doch am heutigen Tag behielten unsere Eislöwen verdient die Oberhand und machten per Empy-Net-Goal durch Rajala den Derbysack zu, verloren aber mit Dumont noch einen Spieler mit wohl gebrochenem Arm - gute Besserung an dieser Stelle.
Ansonsten überwiegt die Freude über diesen enorm wichtigen Heimsieg. Für den Kampf um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs goldwert. Kurz den Sieg genießen und schnell den Fokus auf Dienstag legen. Dann wartet mit den Löwen aus Frankfurt ein weiterer Gradmesser. Und nach drei Niederlagen in dieser Saison hat man auch gegen die Hessen noch eine Rechnung offen...
Kommt gut durch den Abend und die Nacht, wir lesen uns morgen wieder!
Die Statistik zum Spiel:
Dresdner Eislöwen - Lausitzer Füchse 5:2 (2:2, 2:0, 1:0)
Tore: 0:1 Jakub Svoboda (02.), 0:2 Dennis Palka (08.), 1:2 Artus Kruminsch (10.), 2:2 Steven Rupprich (15.), 3:2 Mirko Sacher (21.), 4:2 Steven Rupprich (25.), 5:2 Juuso Rajala (57./SH1)
Strafen: 14 / 12 Minuten
Zuschauer: 4412 (ausverkauft) in der Eissporthalle Dresden

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